„Rauchen? Nein danke!“
Die 7. Klassen beim Sucht-Workshop
Wir, die siebten Klassen, waren mal wieder unterwegs – diesmal ging’s nicht um Herzpräparate oder Mikroskope, sondern um ein Thema, das uns alle betrifft: Suchtprävention. Dafür besuchten wir den Lernort KARUNA pr|events in Berlin.
Und nein – es war nicht langweilig!
Mitmachen statt Einschlafen
Der Workshop war in drei Teile aufgeteilt: ein kurzer Einstieg, dann ging’s direkt an verschiedene Stationen, und am Ende wurde alles gemeinsam besprochen. Das Gute: Wir mussten nicht einfach nur zuhören, sondern konnten alles selbst ausprobieren.
Von „Ich probier mal“ zur Sucht
Bei der Suchttreppe haben wir gelernt, wie schnell es gehen kann: Erst Interesse, dann ausprobieren – und plötzlich steckt man drin. War irgendwie erschreckend, aber auch spannend zu sehen, wie sich das entwickelt.
Shisha – gar nicht so harmlos
An der Shisha-Station saßen wir entspannt auf einem Sofa (fast wie im echten Leben) und mussten Aussagen überprüfen. Spoiler: Shisha ist definitiv nicht so „harmlos“, wie viele denken.
Zigaretten = Chemie-Cocktail
Beim Memory-Spiel kam der Schock: In Zigaretten stecken richtig viele giftige Stoffe – und manche davon kennt man sogar aus dem Alltag. Das hat uns echt überrascht.
Quiz-Time
Dann ging’s an den Computer: Quizfragen rund ums Rauchen. Manche waren easy, bei anderen mussten wir echt überlegen. Aber genau das hat’s interessant gemacht.
Herz-Workout (für uns und Raucher)
Am eindrucksvollsten war die Station mit dem Stepper: Wir mussten darauf laufen – einmal auf einer leichten Stufe, die ein gesundes Herz darstellte, und einmal auf einer deutlich schwereren Stufe, die ein Raucherherz symbolisierte. Der Unterschied war sofort spürbar: Während es auf der leichten Stufe noch entspannt war, wurde es auf der schweren richtig anstrengend. Da wurde schnell klar: Rauchen ist alles andere als cool für den Körper.
Fazit aus unserer Sicht
Die Exkursion war anders als normaler Unterricht – viel aktiver, viel echter. Man konnte selbst ausprobieren, nachdenken und auch mal lachen.
Und ganz ehrlich: Einige Dinge bleiben definitiv im Kopf. Vielleicht denkt man beim nächsten Mal zweimal nach.
